CBD / Cannabidiol: Wirkung, Dosierung und Nebenwirkungen +[Erfahrung]

Anna Hetz
11. Januar 2019

Einleitung

Hanf ist einer der ältesten Kulturpflanze und wird seit über 5000 Jahren angebaut. Die Einsatzgebiete sind durchaus vielfältig. Angefangen vom Verzehr der Pflanze, über den Einsatz in der Alternativmedizin bis hin Fertigung von Textilstoffen.

Bisher konnten nahezu 500 verschiedene Inhaltsstoffe nachgewiesen und zugeordnet werden. Diese lassen sich in Flavanoide, Terpenen, Phytocannabinoide und weitere Pflanzenstoffe unterteilen.

Letztere lassen sich wieder unterteilen und bisher konnte man 70 verschiedene Phytocannabinoide nachweisen.

Davon am besten bekannt sind die Tetrahydrocannabinole (THCs), Cannabidiole (CBDs), Cannabinole (CBNs) sowie Cannabigerole (CBGs).

Das aktuell so beliebte CBD ist somit ein Wirkungsstoff der in der Cannabispflanze.

Cannabidiol oder kurz CBD ist neben THC (Delta-9-Tetrahydrocannabinol oder auch Dronabinol) der bekannteste Wirkstoff der Hanfpflanze. Es unterliegt allerdings nicht den rechtlichen Beschränkungen sowie Cannabis und THC. CBD lässt sich über verschiedene Wege konsumieren. Meistens wird die Einnahme über Öl empfohlen, aber es gibt natürlich noch mehrere Wege das Cannabidiol zu sich zu nehmen. Im folgenden Artikel erfahrt ihr mehr über Wirkung, Vorteile, Nebenwirkungen und die richtige Dosierung. Mehr Infos zu und über CBD in unserem Blogartikel hier.

Wirkung

Cannabidol wirkt nur schwach psychoaktiv, deswegen wird man nicht „High“ wie bei THC. Es wirkt der THC-Wirkung sogar entgegen. Das in Europa überwiegend konsumierte THC-reiche Marijuana enthält folglich meist kein CBD. Durch seine antipsychotische Wirkung und die Hemmung des THC wirkt es Cannabis-induzierten Psychosen sowie Schizophrenie entgegen. Cannabidolreiche Sorten sind demnach tendentiell weniger riskant.

CBD wird vor allem aufgrund seiner positiven Auswirkungen auf unseren Körper immer beliebter. Sowohl bei chronischen Schmerzmpatienten als auch bei kurzer Behandlungsdauer konnte sich Cannabidiol durch zahlreiche positive Eigenschaften auszeichnen. Cannabidol wirkt nur schwach psychoaktiv, deswegen wird man nicht „High“ wie bei THC.

Psychische Wirkung

Im Gegensatz zu anderen Pflanzenstoffen von Hanf (z.B THC) hat CBD keinerlei psychoaktive Auswirkungen auf unseren Körper. Die Einnahme verändert somit nicht unsere Wahrnehmung oder Bewusstsein. Jedoch wirkt sich Cannabidiol positiv auf bereits bestehende psychische Krankheiten aus. Die wichtigsten Symptome bzw. Krankheiten im Überblick:

Beruhigend – Fördert Schlaf

Aufgrund der beruhigenden Wirkung von CBD wirkt es sich positiv auf unseren Schlaf aus und kann bei chronischen Schlafproblemen helfen.Es verbessert nicht nur die Schlafqualität sondern kann auch helfen schneller einzuschlafen. Hier mehr dazu.

Stimmungsaufhellend – Lindert Depressionen, Stress & Angst

Bei depressiven Verstimmung kann Cannabidiol stimmungsaufhellend wirken, da es unter anderem die Serotoninproduktion positiv beeinflusst. Im Vergleich zu künstlichen SRIs ist die langfristige Einnahme wesentliche sicherer und nachhaltiger. Mehr dazu in unserem Artikel CBD Bei Stress, Angst und Depressionen.

Physische Auswirkungen

Auf physischer Ebene gibt es zahlreiche Gründe warum Cannabidiole immer häufiger in der Medizin eingesetzt wird. Es wirkt sich auf die verschiedensten Bereiche unseres Körpers ein und hat entsprechend ein breites Anwendungsgebeit.

Schmerzlindernd – Hilft bei chronischen Schmerzen

CBD wirkt sich auch positiv auf die Schmerzempfindung aus. Vor allem chronische Schmerzpatient profitieren von den schmerzlindernden Eigenschaft von CBD.

Entzündungshemmend

CBD verringert nachweislich Entzündungen im gesamtem Körper und kann die Entzündungsmarker deutlich reduzieren. Vor allem bei chronischen Entzündungen hat sich in den ersten Untersuchungen gezeigt, dass CBD eine sehr positive Wirkung hat. Beispielsweise kann CBD bei chronischen Gelenksentzündungen die Symptome lindern.

Krampflösend

Bei Verspannungen und Verkrampfungen kann Cannabidiol Erleichterung verschaffen. Es löst Krämpfe, Verspannungen und hilft dem Körper sowohl psychisch als auch physisch zu entspannen.

Sättigend

Im Vergleich zu seinem beliebten Kollegen THC wirkt CBD sättigend bzw. reguliert das Hungergefühl. Das kann ein Vorteil sein für all jene die es zum Abnehmen verwenden wollen. Bei der Gewichtszunahme kann es jedoch von Nachteil sein. Zudem sind die Auswirkungen auf Hunger & Sättigungsgefühl individuell sehr unterschiedlich.

Anti Krebs & Tumor

Cannabidiol kann das Wachstum von Krebszellen und Tumoren hindern. Neueste Studien lieferten interessante Ergebnisse hierzu. Einerseits kann CBD direkt das Wachstum von Krebs- & Tumorzellen bei gewissen Krebsarten bekämpfen. Andererseits unterstützt es die klassische Chemotherapie und lindert die Nebenwirkungen wie Schlafstörungen, Übelkeit, Schmerzen & Verstimmungen.

Um genauere Aussagen hierzu treffen zu können warten wir noch die nächsten Studien ab, da das ein sehr heikles Thema ist.

krebszellen

Vorteile – Gegen was hilft CBD?

CBD hat zahlreiche gesundheitliche Vorteile die mittlerweile schon Wissenschaftlich belegt wurden. Es ist ein unglaublich effektives Mittel zur Behandlung von einer Vielzahl von Beschwerden und Krankheiten.

  • Wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd
  • Bekämpft chronische Schmerzen, Krämpfe, Migräneanfälle, Arthritis und Entzündungen aller Art
  • Hilft bei Epilepsie
  • Tötet bösartiger Tumorzellen ab
  • Gegen Übelkeit
  • Hilft bei Brustkrebs und anderen Krebsarten
  • hat eine antibakterieller Wirkung (stärker, als die von Antibiotika)
  • besitzt nur eine leicht, nicht direkt spürbare psychoaktive Wirkung und lindert deswegen Angst

Einsatzgebiete

CBD wird auf vielfältigste Art und Weise gegen die oben genannten Krankheiten eingesetzt. Es stellt sowohl für Mensch als auch Tier eine natürliche Alternative zu herkömmlichen Medikamenten dar. Es eignet sich zum komplementären Einsatz bei Stress, Burn out, Schlafstörungen, Epilepsie, Angststörungen, schizophrene Psychosen, Entzündungen und entzündungsbedingte Schmerzen , Übelkeit und Erbrechen, Migräne, Neuropathien, Abhängigkeit von THC, Nikotin, Alkohol, Schlafmittel und Opiaten, zur Appetitshemmung, antioxidativer Zellschutz.

Vor allem in der Schmerzmedizin hat Cannabidiol einen großen Stellenwert, da es im Vergleich zu anderen Schmerzmitteln auch dauerhaft eingenommen werden kann und vergleichsweise kaum Nebenwirkungen hat.

Konkret wird es unter anderem auch bei folgenden Krankheiten eingesetzt.

  • Alzheimer
  • Krebs
  • Psychosen
  • Parkinson
  • Schizophrenie

Natürlich kann Cannabidiol bei einer Vielzahl von Krankheiten potentielle Hilfe bzw. Heilung verschaffen jedoch sind die bisherigen Studien noch sehr kurzfristig. Man kann somit kein 100% Versprechen abgeben. Das was bisher veröffentlich wurde ist jedoch mehr als viel versprechend.

Es gibt noch nicht sonderlich viele Erkenntnisse über die medizinische Wirkung von CBD. Neben umfangreichen Erfahrungsberichten gibt es daher bis jetzt nur wenige fundierte Studien. Jedoch gibt es Zellversuche, Tierexperimente und Einzelfallbeschreibungen. Was man aber sicher weiß ist, dass CBD entkrampfend wirkt. Dieser Effekt wurde für das Cannabismedikament Sativex, das CBD und THC enthält, für die Indikation Spastiken bei MS nachgewiesen und auch eingesetzt. CBD könnte auch bei anderen Bewegungsstörungen helfen, z.B. bei der Parkinson. Es wird übrigens bereits bei  Epilepsie eingesetzt.

Die antipsychotische Wirkung wird in Medikamentenstudien mit Schizophrenie-Patienten aktuell erforscht. Die entzündungshemmende Wirkung von Cannabidol kann u.a. bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, Arthritis, Asthma sowie weiteren Autoimmunkrankheiten helfen.

CBD wirkt außerdem angstlösend, hilft bei Übelkeit und es besitzt neuroprotektive und antibakterielle Eigenschaften. Es hemmt sogar die Anhäufung von Prionproteinen beim Rinderwahnsinn (BSE). Auch wird angenommen, dass Cannabidol ferner das Diabetesrisikos reduziert.

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CBD Öl

Cannabidol wird am besten in Form von extrahiertem Öl eingenommen, da besonders in Form von Öl, sämtliche Inhaltsstoffe sehr gut vom Körper aufgenommen werden können. Mineralstoffe, Proteine, Vitamine und Ballaststoffe, sowie mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind enthalten. Es gibt auch noch weitere wichtige Cannabinoide im CBD Öl, welche vom Körper nicht selbstständig hergestellt werden können.

Für den Körper spielen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren eine große Rolle. In CBD-Öl sind beide enthalten und das das im perfekten Verhältnis von 1:3. Das ist in keinem anderen Pflanzenöl so ideal, weshalb Cannabidiol-Öl perfekt ist, um den Körper fit zu halten.

Des Weiteren haben beide Fettsäuren Einfluss auf die Regeneration und die Erneuerung der Zellen. Sie haben eine entzündungshemmende Wirkung, weil sie in perfekter Verhältnis ergänzen.

natura med cbd öl

 

Weitere Vorteile von CBD Öl

CBD Öl hat noch weitere Vorteile. Die komplette Liste aufzuführen würde den Rahmen des Artikels sprengen deshalb hier die wichtigsten im Überblick.

Gamma-Linolensäure

Auch die entzündungshemmende Gamma-Linolensäure ist in CBD-Öl vorhanden. Menschen die unter Neurodermitis und Schuppenflechte leiden ist diese Fettsäure sher wichtig, denn sie eignet sich hervorragend zur Behandlung von Hauptproblemen.

Vitamine

Cannabidiol-Öl ist reich an Vitaminen. Vitamin E ist am meisten enthalten, welches als Anti-Aging-Vitamin und wichtiges Antioxidans gilt. Es schützt die Zellen im Körper und kann dadurch auch Schlaganfällen, Herzinfarkten, Alzheimer und sogar bestimmten Krebsarten vorbeugen. Vitamine B1 ist auch im CBD-Öl enthalten. Vitamin B1 hat Einfluss auf den Serotoninspiegel und wird bei Depressionen angewendet.

Mineralstoffe und Spurenelemente

In Cannabidiol-Öl sind neben Cannabinoiden, Fettsäuren und Vitaminen weitere wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente enthalten, die jeder Mensch im Organismus braucht.

  • Eisen trägt zum Transport des Sauerstoffs durch das Blut zu den Zellen bei.
  • Kalium hat Einfluss auf den Wasserhaushalt und trägt zudem zur Impulsweiterleitung zu den Nerven bei.
  • Kalzium ist wichtiger Mineralstoff für die Stärkung der Zähne und Knochen Es wird nicht selbst vom Körper hergestellt und muss es über die Nahrung aufgenommen werden.
  • Kupfer stärkt das Immunsystems und bildet rote Blutkörperchen. Der Körper kann Kupfer nicht speichert, deshalb muss es über die Nahrung aufgenommen werden.
  • Mangan ist ein wichtiges Spurenelement für das Bindegewebe.
  • Magnesium ist für ein gesundes Immunsystem wichtig und hat auf den Blutkreislauf und Organe Einfluss. So spielt es für die Funktion der Leber und den Elektrolythaushalt eine Rolle und ist außerdem wichtig für Muskeln und Nerven.
  • Natrium wird auf die Muskelkontraktionen Einfluss genommen, zudem ist er für die Weitergabe von Nervenimpulsen von Bedeutung.
  • Phosphor ist auch für die Stärkung von Zähnen und Knochen wichtig und baut Zellen auf.
  • Zink ist an vielen Funktionen im Stoffwechsel beteiligt. Zudem trägt es dazu bei, dass über 300 Enzyme ordnungsgemäß ihre Arbeit verrichten können. Und es ist für die Regeneration der Haut zuständig.

Chlorophyll

Chlorophyll ist ebenfalls enthalten, was für die grüne Farbe des Öls sorgt. Für den Körper ist Chlorophyll wichtig, denn es hat ähnlich wie Hämoglobin Einfluss auf eine optimale Zellatmung. Können die Zellen einwandfrei atmen, ist auch deren Reinigung und Entgiftung möglich. Dadurch wird die Versorgung mit frischem Sauerstoff besser und das Immunsystem somit positiv beeinflusst.

Carotinoide

Seinen goldgelben Schimmer erhält Cannabidiol-Öl von den Carotinoiden. Diese schützen ferner auch vor frühzeitiger Alterung, stärken die Zellmembrane und unterstützen zudem das Immunsystem. Vor allem Beta Carotin ist dafür bekannt, schützend auf das Herz-Kreislauf-System zu wirken. Es beugt daher einer Arterienverengung vor und hat deswegen auch auf den Cholesterinspiegel positiven Einfluss.

Zu beachten

Bei den Ölen gibt es starke Qualitätsunterschiede. Es ist besonders wichtig auf höchste Rohstoffqualität zu achten. Das beginnt bei dem Anbaugebiet (Wir empfehlen Europa, idealerweise DACH Region, da die Kontrollen hier am strengsten sind). Natürlich gilt auch hier: Bioqualität ist ein Muss. Darüber hinaus ist das Verarbeitungsverfahren wichtig. Es sollte nicht zu hoch erhitzt werden, idealerweise Rohkostqualität, um nicht alle wichtigen Inhaltsstoffe zu zerstören.

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Einnahmeempfehlung Öl

Empfohlen wird das Öl unter die Zunge zu tropfen und ein paar Minuten im Mund einwirken zu lassen. Nicht sofort schlucken. Das liegt daran, dass das CBD über den Magen und die Leber aufgenommen wird. Zudem sollte man keine Flüssigkeiten (vor allem keine alkoholischen) für 15 Minuten nach der Einnahme konsumieren.

Dosierung

Die richtige Dosierung ist entscheidend, denn bei unterschiedlichen Erkrankungen fällt auch dementsprechend die Dosierung unterschiedlich aus. Dosierungsempfehlungen eines 10-prozentigen Cannabidolöl bei verschiedenen Beschwerden:

  • Leichte und einfache Beschwerden: Morgens und abends je 1-2 Tropfen eines 10-prozentigen CBD-Öls in der ersten Woche, Erhöhung der Dosis auf 3 Tropfen in der zweiten Woche.
  • Mehrere oder auch schwerwiegende Beschwerden: In der ersten und zweiten Woche morgens und abends 1-2 Tropfen, in der dritten Woche werden dreimal täglich 1-2 Tropfen empfohlen.
  • Magen-Darm-Beschwerden, leichten Schmerzen und Schlafstörungen: Abends 1 Tropfen einnehmen.
  • Anspannungen, Beklemmungen, Nervosität und Angst: Einnahme von 1 Tropfen einmal täglich
  • Chronischen Beschwerden, schweren Krankheiten oder während einer Chemotherapie: Einnahme eines 10-prozentigen Öls in den ersten Wochen morgens und abends je 3-4 Tropfen, in der zweiten Woche jeweils 5 Tropfen und in der dritten Woche 6 Tropfen.

Bei der Dosierung muss immer auf das Körpergewicht geachtet werden. Die gemachten Angaben beziehen sich auf Personen, die zwischen 60 und 90 Kilogramm wiegen. Die Dosierung sollte aber individuell erfolgen. Grundsätzlich gilt: zuerst mit einer geringen Dosis beginnen und dann langsam steigern. Nebenwirkungen kann man nur so meiden. Auf die Reaktion des Körpers muss man immer bei der Einnahme von CBD-Öl achten. Das Öl kann direkt man unter die Zunge geben.

Weitere Einnahmeformen

Neben der besten Methode dem CBD Öl gibt es noch weitere Formen der Cannabidiol Aufnahme. Diese sind vergleichsweise nicht so effektiv haben aber auch gewisse Vorteile. Hier sind die häufigsten Einnahmeformen von CBD im Kurzüberblick.

CBD E-Liquids

Cannabidiol gibt es auch als E-Liquid und somit kann man es mittels E-Zigarette oder Verdampfer inhalieren. Diese Art ist besonders beliebt, denn es gibt mittlerweile zahlreiche Geschmäcker und Sorten auf Amazon und Co. zu kaufen. Hierbei steht das Erlebnis im Vordergrund.

Vorteile

  • Guter Geschmack
  • Gesündere Alternative zu normalen Tabak
  • Hoher Spaßfaktor

Nachteile

  • Rauchen belastet auch ohne Nikotin die Lungen
  • Nicht ganz so effektiv wie CBD Öl
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Einnahmeempfehlung Liquids

Diese befindet sich meist in der Packungsbeilage und man sollte definitiv daran halten. Ansonsten kann man CBD unabhängig von Uhrzeit oder Mahlzeiten einnehmen.

Kapseln

Für all jene die den Geschmack nicht mögen und auch nicht rauchen möchten, gibt es CBD in Kapseln. Dadurch kann man das Öl problemlos konsumieren, denn es wird über den Magen aufgenommen.

Vorteile

  • Geschmacklos
  • Leicht dosierbar
  • Hohe Haltbarkeit

Nachteile

  • Langsamere Aufnahme als CBD Öl

Allgemeine Empfehlungen

Hier die wichtigsten allgemeinen Punkte im Bezug auf den Konsum im Überblick. Es ist ein Leitfaden der dabei helfen kann, sicher und effektiv Cannabidiol anzuwenden.

Qualität

Bei CBD Produkten aller Art sollte zuerst auf die Produktqualität geachtet werden. Es wird zur Behandlung eingesetzt und sollte deshalb die höchste Qualität aufweisen. Die Wirkung ist bei hochqualitativen Produkten einfach am höchsten.

  • Bio- & Rohkostqualität
  • Idealerweise Made in Germany (oder Europe)
  • Schonend verarbeitet
  • Keine Füll- oder Zusatzstoffe

Wer die optimale Wirkung spüren möchte sollte definitiv den bitteren Geschmack in Kauf nehmen und sich das Öl unter die Zunge tropfen. Wie oben schon beschrieben sollten die Tropfen mehrere Minuten einwirken bevor man schluckt oder gar Wasser nachtrinkt. Dadurch garantiert man die optimale Aufnahme über die Mundschleimhaut.

Nebenwirkungen

CBD hat im Vergleich zu THC relativ sehr wenige Nebenwirkungen, vor allem weil es keine berauschenden Wirkung besitzt.

Durch die Erforschung in Medikamentenstudien zu Epidiolex sind die Nebenwirkungen einer Behandlung mit Cannabidol bekannt. Die Hälfte der Probanden einer Studie klagen über Benommenheit und Müdigkeit.

Weitere häufige Nebenwirkungen waren mehr oder weniger Appetit und Gewichtsänderungen in beide Richtungen. Es wird oft in sehr hohen Dosierungen eingesetzt und dadurch kann es durch die Hemmung der Enzyme CYP2C19 und CYP2D6 zu einem verlangsamten Abbau und damit einer Steigerung von Konzentration und Wirkung einiger Medikamente kommen.

marijuana pflanze

Legalität

Ärzte können CBD als Arzneimittel verschreiben und man kann es als Rezept in der Apotheke holen. Es ist kein Betäubungsmittel-Rezept nötig, da Cannabidol nicht im Betäubungsmittelgesetz aufgeführt wird. Als Rezept erstattet es nicht automatisch die Krankenkasse, weshalb man es sich besser als ein Privatrezept geben lässt. Im Rahmen einer Einzelfallprüfung ist ein Antrag auf Kostenerstattung aber im Nachhinein möglich und sinnvoll.

Darüber hinaus gibt es auf dem deutschen Markt Cannabidolhaltige Hanföle, die mit einem THC-Gehalt von unter 0,2% als Lebensmittel oder Kosmetik legal verkauft werden können. Diese Präparate dürfen nicht als Medizin verkauft oder beworben werden, auch wenn sie eine medizinische Wirkung haben.

Aktuelle Rechtslage in Österreich – Stand: 31.10.2018

CBD fällt im Gegensatz zu THC nicht in das Arznei- & Suchtmittelschutzgesetz und bleibt legal. Somit können CBD Produkt legal ver- & gekauft werden. Nicht legal ist hingegen der freie Verkauf als Arznei. Zudem darf der THC Gehalt dieser CBD Produkte nicht über 0.3% liegen. Die Rechtslage ist aktuell insofern schwierig da viele Gesetze geändert und neu definiert werden. Darüber hinaus gibt es Konflikte mit dem EU Gesetz, welches sogar den Konsum von CBD ergänzend zu einer ausgewogenen Ernährung empfiehlt.

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CBD in der Schweiz

Grundsätzlich betreibt die Schweiz eine liberale Drogenpolitik und ist in dieser Hinsicht äußerst innovativ. Beim Thema Cannabis befinden wir uns jedoch in einer juristisches Grauzone. Die Rechtslage ist etwas komplizierter und undurchsichtiger. Es gibt immer wieder Händler und Käufer die die aktuellen Gesetze geschickt umgehen können. Grundsätzlich ist der Anbau von Hanf komplett legal und unterliegt nicht mal der Meldepflicht. Der Besitz von Produkten mit THC jedoch nicht.

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CBD als Lebensmittel

CBD fällt in der Schweiz aktuell noch unter das Lebensmittelgesetzt. Das heißt, dass alle Produkte die mit CBD enthalten oder angereicht werden als Lebensmittel deklariert werden. Unklar ist jedoch wie hoch der maximale Grenzwert für Delta 9-Tetrahydrocannabinol-Gehalt nun in Lebensmitteln tatsächlich sein dar. Das Rauchen von CBD Tabak fällt nicht unter das Lebensmittelschutzgesetz, da es nur die Schleimhäute berührt. Ansicht ist das zu 100% legal sofern die Dosis von CBD als unbedenklich gilt. Aufpassen: Falls man CBD als Zusatz für E-Zigaretten verwendet kann man in rechtliche Schwierigkeiten kommen. Denn das ist aktuell illegal.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]CBD ist auch nur legal sofern es NICHT als ARZNEI Produkt deklariert und verwendet wird. Den genauen Rechtsabschnitt finden sie hier: Art. 4 Abs. 1 Bst. A. des Heilmittelgesetzes (HMG; SR 812.21). Des weiteren darf es NICHT als KOSMETIK Produkt verkauft und genutzt werden. Das besagt Artikel 54 Absatz 1 der Lebensmittel- und Gebrauchsgegenständeverordnung (LGV; SR 817.02).

Die wichtigsten Punkte

  • CBD wird als Lebensmittel deklariert und ist grundsätzlich legal.
  • CBD-Liquids sind für den Verkauf in der Schweiz nicht zugelassen. Jedoch ist der Konsum im Verdampfer erlaubt (ohne Zusätze).
  • Produkte als Arznei oder Heilmittel zu deklarieren (Konsum und Handel), ist  verboten. Beim Import sollte man auf jeden Fall Rücksprache mit dem Zollamt halten.
  • CBD-Öle sind erlaubt. Die Bedienung ist, dass sie nicht den maximalen Delta 9-Tetrahydrocannabinol-Gehalt überschreiten. Dieser Grenzwert wurde noch nicht definiert.

CBD in Deutschland

Im Gegensatz zu THC (ausgenommen sind selten Ausnahmen aus medizinischen Gründen) ist CBD in Deutschland legal. Argumentiert wird das mit der nicht psychoaktiven Wirkung von CBD. Das ist nur halb richtig, denn CBD kann sehr wohl unsere Psyche (positiv) beeinflussen. Vor allem im Bezug auf Stress Reduktion und Linderung von Angst. Darunter fallen sowohl Arznei- als auch Kosmetik Produkte. Auch CBD Produkte die als Nahrungsergänzungsmittel verkauft werden sind legal.

Bei der Verschreibung muss kein Betäubungsmittelrezept ausgestellt werden. Hanföle, deren CBD-Anteil unter 0,2% liegt, dürfen frei verkauft werden.

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Arzneimittel

Hierbei sollte man beachten, dass Arzneimittel mit CBD zwar erlaubt sind aber Rezeptpflichtig sind. Das heißt, dass der Arzt ein Rezept ausschreiben muss welches der Patient dann bei der Apotheke vorweisen muss.

Grenzwerte

Sofern der etwaige THC Gehalt unter 0,2% liegt sind CBD Produkte unbedenklich zu erwerben, kaufen und kosumieren.

CBD fällt unter Nahrungsergänzungsmittel

Laut §2(3) des deutschen Arzneimittelgesetzes gilt Cannabidiol als Nahrungsergänzungsmittel. Es ist somit grundsätzlich kein Arzneimittel und ist somit legal und frei erhältlich. Der einzige Zusatz zu diesem Gesetz ist das vorgechriebene Mindestalter von 18 Jahren.

Anbau & Herkunft

Zudem dürfen CBD ausschließlich aus angebauten Nutzhanf gewonnen werden. Dieser enthält grundsätzlich kaum CBD und wird hauptsächlich für die Herstellung von Kleidung usw. verwendet.

Studien

Für all jene die mehr wissen wollen haben wir hier die wichtigsten Studien zusammengefasst. Wir sind definitiv gespannt was die Zukunft bringt. Denn die bisherigen Ergebnisse sind vielversprechend.

Häufig Gestellte Fragen zu CBD

Hier sind die am häufigsten gestelltesten Fragen rund um das Thema CBD / Cannabidiol im Überblick. EBi weiteren Fragen können Sie uns jederzeit gerne kontaktieren über office@yoptimized.com oder über unsere sozialen Kanäle wie Instagram und YouTube. Wir werden diesen Abschnitt laufend updaten und gegebenenfalls auch erweitern.

Ist CBD legal?

Ja. Aber es gibt Einschränkungen.

Darf ich CBD Produkte kaufen und besitzen?

Ja. Die Hanfpflanzen sind zugelassene EU-Nutzhanfsorten.

Wie ist CBD reguliert? 

Nach der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Nahrungsmittel Sicherheit (AGES) sind cannabinoidhaltige Öle und Extrakte keine Nahrungsergänzungsmittel gemäß § 3 Z 4 des Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetzes (LMSVG, BGBl I Nr. 13/2006 idgF). Aus diesem Grund fallen sie nicht unter das Anwendungsgebiet des Lebensmittelrechts (www.ages.at).  Der Wirkstoff CBD fällt auch nicht unter das Arzneimittelgesetz. Es bestehen allerdings Bemühungen – unter der Voraussetzung, dass sich die Wirkung von CBD klinisch weiter belegen lässt – CBD durch das Arzneimittelgesetz zu regulieren.

Ab welchem Alter kann ich CBD kaufen?

Ab 18 Jahren.

Gegen welche Beschwerden hilft CBD?

CBD wird, wissenschaftlich belegt, ein medizinisch signifikanter Nutzen zugesprochen. So findet CBD unter anderem bei Verspannungen, Entzündungen, chronischen Schmerzen, Epilepsie und Spastiken, Angstzuständen, Depressionen, MS, Parkinson und weiteren neurologischen Erkrankungen seine Anwendung. Allerdings ist darauf hinzuweisen, dass die klinische Wirksamkeit von CBD noch nicht vollends bewiesen ist.

Werde ich „High“ von CBD? 

Nein. Der Wirkstoff, welcher ein „High“ verursacht ist THC. THC wirkt psychoaktiv und fällt unter das Suchtmittel und Arzneimittelgesetz.

Zusammenfassung

Cannabidol ist ein hervorragendes Mittel zur Linderung oder auch Heilung von verschiedenen Erkrankungen. Auch wenn es sich um ein Hanfprodukt handelt, besitzt es so gut wie keine Nebenwirkungen, denn der THC-Gehalt ist zu gering. Hanf wird schon ewig als Heilmittel eingesetzt. Das daraus gewonnene CBD-Öl kann bei verschiedenen Krankheiten helfen.
 
Es wirkt gegen Phobien, Schlafstörungen, Magen-Darm-Beschwerden und sogar gegen Multiple Sklerose. Sogar Krebszellen sollen sich Studien zufolge mit CBD abtöten lassen können. Bei Schmerzzuständen aller Art, bei Ängsten, depressiven Verstimmungen und bei Entzündungen bietet Cannabidiol eine natürliche Alternative, um Schmerzen zu lindern und um Lebensfreude zurückzuerhalten. Schon durch die Einnahme von nur ein paar Tropfen, kann man Veränderungen wahrnehmen. Viele positive Erfahrungen von Anwendern bestätigen dies. Das CBD-Öl ist rezeptfrei erhältlich. Die berauschende Wirkung und Gefahr von Abhängigkeit, für die das Cannabis gemeinhin bekannt ist, bezieht sich nur auf THC haltigen Hanf. CBD enthält diesen Wirkstoff nicht, seine Wirkung beruht einzig auf dem Inhaltsstoff Cannabidiol. Es lohnt sich dem Öl eine Chance zu geben und so die positiven Vorteile für die Gesundheit selbst zu erfahren. Wer bislang Schmerzmittel genommen hat sollte jetzt mal CBD testen.
Wir sind begeistert und können daher einen Selbstversuch nur empfehlen.
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Anna Hetz

Anna Hetz

Hey, mein Name ist Anna und als zertifizierte Fitness Trainerin habe ich in den letzten Jahren dutzenden Menschen mit der richtigen Ernährung und Training zu einem besseren Körper verholfen. Aktuell teile ich mein Wissen auf You Optimized und bei Fragen könnt ihr euch jederzeit gerne melden.
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