Was ist Epigenetik? Definition, Ernährung, Psychologie & Beispiele [+Studien]

Clemens
4. Juli 2019

Einleitung

Die Epigenetik spielt aufgrund der zahlreichen Forschungsergebnisse der letzten Jahren eine immer wichtiger werdende Rolle in der Genforschung. Forscher wie Dr. Bruce Lipton und Joe Dispenza haben mit deren Bestseller Werken mittlerweile die breite Masse aufmerksam gemacht und das Interesse st größer denn je.

Doch was genau ist Epigenetik (Definition) und wie könne wir davon profitieren? Diese und mehrere Fragen werden in diesem Artikel an Hand von Beispiele und Studien erklärt. Zudem werden Faktoren wie Ernährung, Psychologie etc. näher beleuchtet.

 

Was ist Epigenetik? Definition

Die Epigenetik ist eine Wissenschaft und Teil der Biologie und befasst sich damit welche Faktoren die Aktivität gewisser Gene beeinflussen und somit die Entwicklung der Zelle festlegen. Untersucht werden Veränderung der Gen Aktivität welche nicht auf Mutation oder Rekombination zurückzuführen sind aber trotzdem an die Tocherzellen weitergegeben werden.

Konkret geht es dabei um die Veränderung der Chromosomen welche im Laufe der Zeit satt findet. Das ist die epigenetische Veränderung bzw. Prägung.

Anders betrachtet kann man auch sagen, dass die Epigenetik durch gewisse molekulare Mechanismen das Ablesen der Gene gestärkt oder geschwächt wird ohne die dort gespeicherte Information zu ändern. Der DNA Strang wird somit nicht fundamental sonder nur öberflächlich verändert. Daher auch der Name Epigenetik (Epi = griechisch Über).

Epigenetik Prozess

Beispiele

Es gibt einige Beispiele welche die Epigenetik in der Praxis bestätigen. Eines der besten Beispiele sind eineiige Zwillinge. Diese besitzen zwar die selbe Genetik sehen aber immer unterschiedlicher aus je älter sie werden. Das lässt sich besonders gut feststellen wenn diese in seltenen Fällen in komplett unterschiedlichen Umgebungen aufwachsen und schon in frühen Jahren getrennt werden. Die gleiche Basis an genetischen Informationen ist zwar vorhanden aber durch zahlreiche epigenetische Faktoren kann es zu einer unterschiedlichen Expression kommen.

Es können Krankheiten entstehen oder offensichtliche physische Veränderungen stattfinden. Das ist der offensichtlichste Nachweis für die Stärke der Epikgenetik und widerlegt die frühere Annahme, dass die Gene welche wir vererbt bekommen zu 100% unser Leben bzw. unseren Körper bestimmen.

Auch bei Tieren lassen sich epigenetische Veränderungen sehr gut feststellen. Beispielsweise bei der Königsbiene im Vergleich zu den Arbeiterbienen konnte eine starke Veränderung der Aktivierung de Gene bei unterschiedlich Ernährung festgestellt werden. Dabei wurden mehr als 500 Gene identifiziert die betroffen waren. Bienen die im frühen Entwicklungsstadium nur Honig / Pollen Brei bekommen werden Arbeiterbienen. All jene die jedoch Gelée Royal bekommen werde zur Königsbiene.

Epigenetische Faktoren

Es gibt einige epigenetische Faktoren welche sich letztendlich auf die Aktivierung und Expression der DNA auswirken. Diese sind für die Veränderungen verantwortlich. Hier ein kurzer Überblick über die wichtigsten Faktoren.

Emotionen, Gedanken & Psychologie

Einer der wichtigsten praktischen epigenetischen Faktoren die uns alle durchegehend betreffen sind unsere Emotionen und Gedanken. Denn aus denen entwickeln sich über längeren Zeitraum Gedankenmuster und emotionale Charakterzüge. Diese haben wiederum Einfluss auf unser Unterbewusstsein und können diese auf Dauer verändern. In den Werken von Dr.Lipton und Dr. Dispenza wird häufig von Frequenzen gesprochen welche man durch genannte Faktoren erhöhen oder senken kann.

Diese verändern letztendlich auch die Aktivität der DNA und Genetik. Somit können durch Emotionen und Gedanken epigenetische Veränderungen stattfinden.

Das ist auch der Grund weshalb die psychische Gesundheit in unserer Kindheit so wichtig ist. Denn in jungen Jahren kann die Genaktivität durch die psychische Gesundheit stark beeinflusst werden. Kinder die misshandelt, missbraucht, gemobbt oder anderwertig psychisch verletzt wurden haben eine ganz andere Genaktivität als jene denen es gut ging.

Ernährung

Die Ernährung spielt selbstverständlich auch eine Rolle und wirkt sich auf die Aktivierung gewisser Gene aus. Dazu gibt es bereits unzählige Studien die bereits die positiven als auch negativen Auswirkungen von gewissen Lebensmitteln bestätigen konnten. Beispielsweise gibt es nachweise, dass Brokkoli oder Blaubeeren die Krebsgene deaktivieren können bzw. bei bestehendem Krebs das Wachstum hemmen.

Blaubeeren & Krebs: https://www.medicalnewstoday.com/articles/320517.php

Brokkoli & Krebs: https://www.medicalnewstoday.com/articles/325219.php

Ein weiteres Beispiel ist grüner Tee welcher sehr häufig in Japan getrunken wird. Das ist mitunter auch ein Grund weshalb die Krebsstatistiken dort im Vergleich zu anderen westlichen Ländern wesentlich besser sind. Durch das Aufbrühen des Tees löst sich ein Stoff mit den Namen Epigallocatechin-3-Gallat (EGCG). Dieser ist für die Aktivierung des Gens verantwortlich das gegen Krebs kämpft.

Genauso können gewisse Nährstoffe im Überfluss oder im Mangel entsprechend positive als auch negative Auswirkungen haben.

Sport

Sport und Bewegung ist natürlich einer der wichtigsten Faktoren im Bezug auf unsere Gesundheit. Entsprechend wirkt sich Bewegung (sowohl Art als auch Ausmaß) auf die Aktivierung verschiedener Gene aus.

Erfahrung

Wir aus dem Team hatten bisher keine offensichtlichen Lebensveränderungen durch die Epigenetik festgestellt, da wir auf schon seit Jahren auf unsere Gesundheit (sowohl Geist als auch Körper achten). Jedoch haben wir bemerkt, dass wenn wir uns besser fühlen meist auch bessere Leistungen bringen. Durch die aktive Kontrolle unserer Gedanken und Emotionen haben wir uns besser gefühlt und die Leistungsfähigkeit (physisch als auch psychisch) hat stark zugenommen.

Konkret sind Ermüdung und Antriebslosigkeit Faktoren die viele davon abhalten Bestleistungen zu bringen. Diese haben viele Ursachen sind aber mitunter auf die gedanklichen und emotionalen Muster zurückzuführen die man führt. Durch die Kontrolle darüber haben wir gemerkt eben mehr Energie zu haben und auch Leistung bringen zu können.

Auch in Zukunft werden wir im Team verschiedenste Techniken ausprobieren und immer bewusster auf unsere Gedanken sowie Emotionen achten. Die daraus entstandenen Glaubenssätze verändern viele Bereiche in unserem Leben und wirken sich auf unsere Arbeit und Training aus. Deshalb wird das Thema auch in Zukunft von uns vermehrt damit auseinandersetzen.

Wissenschaftler & Quellen

In den letzten Jahren sind immer mehr wissenschaftliche Erkenntisse zum Thema Epigenetik gekommen und auch in Zukunft wird weiter intensiv an diesem Thema geforscht. Das liegt daran, dass die bisherigen Forschungsergebnisse unglaublich vielversprechend ist. Führend in dem Bereich sind vor allem Dr. Bruce Lipton sowie Dr. Joe Dispenza. Beide U.S Amerikaner haben Bestseller über die Epigenetik geschrieben und mitunter die besten Quellen für Informtionen rund um das Thema.

 

Dr. Joe Dispenza 

Dr. Joe Dispenza ist einer der renommiertesten Neurowissenschaftler und Forscher im Bereich Epigenetik. Er hat erst kürzlich mit seinem Buch „Becoming Supernatural“ wieder einen Bestseller gelandet. Konkret geht es darum, dass man vor allem durch Gedankenkraft und Emotionen Genaktivität zum positiven verändern kann. Essentiell dabei ist vor allem die Meditation sowie der bewusste Einsatz von Gedanken und das gestalten von Denkmustern. Durch diese können wir unsere Schwingungen erhöhen, Genaktivität verändern und letztendlich aufsteigen (wie er es nennt).

Dies basiert auf seinem ursprünglichen Werk „Ein neues Ich“. Dies bildet die Basis und liefert vor allem praktisches Wissen rund um das Thema Epigenetik und wie man diese nutzt um sich selbst neu zu erschaffen. Schon in diesem Werk ging es darum aktiv die Gedanken zu bestimmen und ein neues Selbst bzw. Leben zu erschaffen welches nach den eigenen Vorstellungen geht.

https://drjoedispenza.com/

dr joe dispenza

Dr. Bruce Lipton

Dr. Bruce Lipton ist einer der weltweit bekanntesten und anerkanntesten Zellbiologen sowie Experten auf dem Gebiet der Epigenetik. In seine letzten Buch „Intelligente Zellen“ beschreibt auch er wie gewisse Gedanken und Emotionen (ob wir wollen oder nicht) unsere DNA und Zellen beeinflussen. Die Verbindung zwischen Geist und Materie wird leicht und praktisch erklärt.

Somit bestätigt auch er die These, dass wir nicht unser DNA ausgeliefert sind sondern diese auch aktiv bis zu einem gewissen Grad verändern können bzw. deren Aktivität. Man sollte sogar aktiv Kontrolle darüber übernehmen um die gewünschten Ergebnisse erzielen zu können.

https://www.brucelipton.com/

dr bruce lipton

Zusammenfassung

Die Epigenetik ist eine Wissenschaft und Teil der Biologie welche erklärt welche Aspekte sich auf die Veränderung der Aktivität der Gene auswirken. Konkret handelt es sich dabei um Veränderung der Chromosomen. Letztendlich beeinflusst das auch jede einzelne unserer Zellen in unserem Körper. Bisher hat man nachweisen können, dass vor allem Gedanken und Emotionen direkte Auswirkungen auf unsere Genetik haben und deren Aktivität aktiv verändern können. Wir sind somit nicht mehr Opfer sondern mitunter Erschaffer unserer Gene.

In der Praxis können wir durch bewusste Wahl und Kontrolle diese Faktoren unseren genetischen Ausdruck sowie unser gesamtes Leben verändern. Dabei spielen vor allem Glaubenssätze und Gedankenmuster eine große Rolle. Diese sollte man aktiv verändern und kontrollieren um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Für mehr Informationen oder praktische Anweisungen empfehlen sich die Bücher von Dr. Joe Dispenza und Dr. Bruce Lipton.

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