Trockenfasten – Was sind die Vorteile bzw. ist es gefährlich? [+Erfahrung & Anleitung]

Clemens
6. April 2019

Einleitung

Trockenfasten ist die Königsdisziplin wenn es um Fasten geht. Konkret bedeutet, dass nicht nur den Verzicht auf Nahrung sondern auf Flüssigkeiten. Im Soft Mode darf man noch duschen und Zähne putzen. Aber im Hard Mode ist sogar der Konsum von Flüssigkeiten für Körperhygiene untersagt, da der Körper diese über die Haut und Schleimhäute aufnehmen kann. Zudem gibt es zum einmaligen gezielten Trockenfasten auch das Modell des täglichen Intermittierenden Trockenfasten. Hierbei fastet man täglich bis zu 16h trocken bevor man etwas trinkt und anschießend isst.

Doch was sind die Vorteile von Trockenfasten bzw. kann es sogar gefährlich werden?

Hier sind die Antworten auf häufig gestellte Fragen im Bezug auf Trockenfasten. 

Zudem teilen wir unsere eigene Erfahrung und geben eine Anleitung für all jene die es gerne probieren möchten.

Vorteile von Trockenfasten

Die Vorteile von Trockenfasten sind äußerst vielfältig und alle aufzuführen würde den Rahmen des Artikels sprengen. Schon alte Religionen und Naturvölker wussten über das die gesundheitlichen Vorteile von Trockenfasten Bescheid. Im Islam beispielsweise gilt Fasten und auch das Trockenfasten während dem Ramadan als essentiell und viele Moslems wissen über die heilende Wirkung Bescheid. Hier sind nun die wichtigsten Vorteile von Trockenfasten im Überblick

Zellerneuerung und Autophagie

Das Hauptziel von Trockenfasten ist letztendlich das selbe wie bei normaler Fasten bzw. Wasserfasten und das ist die Zellerneuerung. Im Vergleich zum Wasserfasten geschieht das beim Trockenfasten mit 3-facher Geschwindigkeit und man meint, dass 1 Tag Trockenfasten etwa eine gleiche Wirkung wie 3 Tage Wasserfasten hat.

In dieser Zeit des Trockenfasten sterben alle Zellen welche nicht richtig funktionieren schneller ab und werden vom Körper recycled. Durch den Abbau dieser Zellen gewinnt der Körper letztendlich die Energie die er benötigt. Dieser Prozess nennt sich Autophagozytose und ist vereinfacht gesagt die Reinigungskraft des Körpers.

Wie eben kurz beschrieben werden alle und schwache Zellen abgebaut zur Energiegewinnung verwendet. Darüber hinaus werden sogar intrazelluläre Abfälle, Viren, Bakterien, Parasiten oder andere Pathogene abgebaut. Zudem benötigen Viren, Bakterien, Parasiten und andere Krankheitserreger neben Zucker auch Wasser zum überleben. Durch gezieltes Fasten und dem Entzug von Zucker und letztendlich auch Wasser stärkt man das Immunsystem signifikant.

Letztendlich hat der Prozess der Zellernerneuerung bzw. Autophagie mehrere Voreile. Hier wieder die wichtigsten im Überblick:

  • Anti Aging 
  • Gestärktes Immunsystem
  • Narben & anderes totes Zellgewebe wird recycled
  • Zellen werden gestärkt (bzw. schwache Zellen werden abgebaut und gegen neue ausgetauscht)
  • Viele mehr welche nachfolgend behandelt werden

Erhöhte Fettverbrennung & Abnehmen

Durch das fasten steigt die Fettverbrennung enorm an, denn der Körper muss das Energieniveau trotz fehlender Nahrung aufrecht erhalten. Um Energie ohne Zufuhr von außen gewinnen zu können muss der Körper eigene Reserven angreifen und diese verwerten. Schon beim konventionellen Wasserfasten welches im Normalfall kalorienfrei ist beginnt der Körper mit der Verbrennung von Fett zur Gewinnung von Energie.

Beim Trockenfasten ist dieser Prozess um ein vielfaches fortgeschritten und stärker. Das liegt unter anderem daran, dass der Körper zusätzlich Wasser benötigt. Dieses fällt beim Trockenfasten auch weg und wird auch nicht von außen zugeführt werden. Um also an das Wasser (welches für zahlreiche lebenswichtige Aufgaben zuständig ist) zu kommen muss der Körper noch mehr Fett verbrennen. Denn in jeder Fettzelle wird auch intrazelluläre Flüssigkeit gespeichert. Das wurde sogar mehrfach wissenschaftlich belegt und bisherige Untersuchungen zeigten, dass der Körper aus 100g Fett etwa 107-110ml Wasser gewinnt.

Trockenfasten Fettverbrennung

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2495085/

https://www.nature.com/articles/150021a0

Diese Flüssigkeit der Fettzellen wird bei der Aufspaltung der Zelle freigesetzt und steht dem Körper anschließend zur Verfügung. 

Da die Fettverbrennung während dem Trockenfasten um bis zu 3 mal effektiver ist als beim Wasserfasten eignet sich Trockenfasten in der Theorie auch wesentlich besser zum Abnehmen und Abbau von überschüssigem Körperfett. Somit ist Trockenfasten ein absoluter Geheimtipp wenn es darum geht schnell Körperfett zu verbrennen, denn der Körper hat letztendlich keine Wahl als die Fettzellen abzubauen.

Weniger Entzündungen

Schon während dem Wasserfasten werden Entzündungen im Körper drastisch reduziert. Beim Trockenfasten ist die entzündungshemmende Wirkung sogar noch stärker. Durch den Entzug jeglicher Flüssigkeit sinken nachweislich alle Entzündungswerte. Zahlreiche Studien konnten das bereits während einem Intermittent Dry Fast (z.B während dem Ramadan) festhalten. Das liegt unter anderem daran, dass auch Entzündungen bzw. entzündliche Prozesse Wasser benötigen. Auch hier führt der Entzug zum Wasser zur Hemmung von Entzündungen jeglicher Art.

Hier die wichtigsten Studien im Überblick:

https://sci-hub.tw/https://link.springer.com/article/10.1007/s40279-015-0408-6

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4516560/

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5712070/

Entgiftung

Durch den. Abbau von Zellen und insbesondere Fettzellen bzw. dem Prozess der Autophagozytose werden Zellabfälle und andere Ablagerungen aus den Zellen befreit und können somit abgebaut und ausgeleitet werden. Trockenfasten fördert somit die Entgiftung und Ausleitung von Stoffen welche der Körper nicht benötigt und sogar toxisch sein können. Somit eignet sich auch hier Trockenfasten als ideales Tool zur Verbesserung der Gesundheit durch erhöhte Entgiftung.

Dr. Andreas Michalsen hat ein sehr gutes Buch dazu geschrieben welches wir absolut empfehlen können.

Erhöhter Fokus & Konzentration

Durch das Trockenfasten steigt auch die Konzentration und der Fokus. Wer schon positive Erfahrungen mit normalen Trockenfasten gemacht hat wird vom Trockenfasten begeistert sein, denn die kognitive Leistungsfähigkeit steigt signifikant an. Das liegt vermutlich daran, dass der Körper keiner Belastung ausgesetzt ist (Verdauung belastet den Körper – auch die Aufnahme von Wasser) somit liegt die komplette Energie (Sauerstoff, Blut & Nährstoffe) dem Gehirn zur Verfügung.

 

Anfangs kann jedoch das Gegenteil der Fall sein, wenn man Trockenfasten oder intermittierendes Trockenfasten nicht gewohnt ist. In jeder Umstellungsphase leidet die Performance bzw. Vitalität meist bevor diese besser wird.

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Wie gefährlich ist Trockenfasten?

Angesichts der vielen Vorteile von Trockenfasten gibt es selbstverständlich auch potentielle Nachteile, Nebenwirkungen bzw. Risiken die auftreten können. Diese sind aber sehr subjektiv und hängen stark von der inviduellen person ab. Somit sollte Trockenfasten mit Vorsicht praktiziert werden vor allem wenn man keine Erfahrung auf dem Gebiet hat. Im Zweifelsfall müssen wir sogar aus rechtlicher Sicht empfehlen einen Doktor um Rat zu fragen bzw. das O.K von einer Fachperson mit Ausbildung holen.

Immerhin ist Trockenfasten für viele eine komplette Umstellung und auch der Körper benötigt eine gewisse Zeit um sich anpassen zu können. Für all jene die noch nie gefastet haben (z.B Wasserfasten) empfiehlt sich ein Trockenfast in erhöhtem Ausmaß (+24h) auf keinen Fall. Man kann dem Körper sogar mehr Schaden als Gutes tun.

Durch den Verzicht auf Wasser kommt es zu einer erhöhten Belastungen der Nieren und aller anderen Organe welcher bei der Entgiftung und Ausscheidung beteiligt sind. Das sollte jedem bewusst sein, vor allem Menschen die bereits Probleme mit Nieren, Leber und anderen Organen hatten. Um unnötige Belastung zu vermeiden sollte man sich wie oben beschrieben vorerst langsam vorgehen aber dazu später mehr.

Zudem steigt der Blutdruck und die Viskosität des Blutes während dem Trockenfasten an. Dadurch wird es vergleichsweise dickflüssiger und kann für Menschen mit Herzkrankheiten zu Problemen führen.

Anleitung – Wie & wie lange Trockenfasten?

Trockenfasten sollten wie oben beschrieben nur jene praktizieren die bereits Erfahrung irgendeiner Art und Weise des Fasten haben. Letztendlich ist Trockenfasten die Königsdisziplin und härteste Form des Fastens.

Deshalb empfehlen wir vorweg erstmal mit konventionellen Intermittent Fasting anzufangen. Sobald man sich an IF gewöhnt und der Körper sich nach mehreren Wochen angepasst hat kann man versuchen die Fastenperiode zu erweitern.

eine erweiterte From des klassischen Intervallfastens, und die nächste logische Stufe, wäre Tagesfasten. Man fastet quasi den ganzen Tag mit kalorienfreien Flüssigkeiten und ist nur einmal am Tag. Somit wäre es ein 24h Fasten.

Sobald man einen Tag ohne Essen und nur mit Flüssigkeit aushält kann man es probieren auf 48-72 auszuweiten. In der Praxis wären das 2-3 Tage ohne Essen nur mit Wasser. Erst sobald man Erfahrung auf dieser Stufe des Fastens gemacht hat und sich auch gut dabei fühlt sollte man sich Gedanken über Trockenfasten machen.

Wasserfasten Glas Wasser

Bevor man anschließen den nächsten Schritt tätigt und trocken fastet sollte man sich im klaren sein, dass dieser Schritt wesentlich “krasser” für den Körper ist. Man sollte sich all den Aspekten bewusst sein und auch sehr intuitiv an die Sache heran treten. Am besten man hört auf sein eigenes Körpergefühl und sobald negative Symptome auftreten abzubrechen.

Es nützt nichts sich zum Trockenfasten zu Zwingen wenn Beschwerden wie Schwindel, starke Kopfschmerzen oder Übelkeit auftreten. Das sind schlichtweg Symptome bzw. Warnsignale des Körpers, dass man noch nicht so weit ist.

Fastendauer

Anfänglich empfiehlt sich 2-3h nach dem Aufstehen morgens nicht zu trinken. So kann man den Körper schrittweise und auf sanfte Art an das Trockenfasten gewöhnen und auch ein Gefühl dafür bekommen. Nach einer gewissen Zeit kann man die Zeitspanne schrittweise erhöhen und bis Mittags nichts trinken bzw. keine Flüssigkeit zuführen.

Wenn man sich nach einigen Wochen sehr gut dabei fühlt kann man versuchen 24h trocken zu fasten. Ein gesunder Menschen mit der nötigen Vorbereitung sollte somit keine Probleme damit haben. Man erhält auch de facto die meisten Vorteile wenn man länger fastet und tiefer im Prozess der Autophagozytose ist.

Tipps & Tricks während dem Trockenfasten

Fasten wird oftmals sehr subjektiv wahrgenommen und die Meinungen bzw. Erfahrungen unterscheiden sich enorm. Das liegt daran, dass es einige Faktoren gibt die sich auf das Fasten auswirken. Sie können die Umsetzung erleichtern aber auch erschweren und sind in der Praxis zu beachten.

Der wichtigste Punkt ist die mentale Einstellung. Wenn man Angst vor dem fasten hat oder sich unsicher ist wird ie Erfahrung höchstwahrscheinlich eher negativ sein. Die geistige Verfassung ist unglaublich wichtig und spielt eine tragende Rolle. Es ist wichtig, dass man dem ganzen Prozess vertraut und auch mit Überzeug an die Sache ran geht. Zudem sollte man das Fasten als positive Praktik sehen und nicht als kalter Entzug oder Strafe. Zudem sollte psychischer Stress und Druck vermieden werden. Es empfiehlt sich nicht während einer stressigen beruflichen oder privaten Situation zu fasten. Das kann sogar negativ sein und den Körper zusätzlich psychisch und physisch belasten.

Fasten abbrechen

Wenn man das Gefühl hat wieder Flüssigkeit zu benötigen sollte man das auch sehr langsam angehen.

Selbstverständlich sollte man vorzugsweise Wasser konsumieren und auf gar keinen Fall Alkohol, Kaffee o.Ä..

Nach längerem Trockenfasten ist das Durstgefühl womöglich sehr groß jedoch sollte man vermeiden eine große Menge an Wasser sofort in einem Zug zu trinken. Besser anfangs nur ein Glas (250ml) und nach 10-15 Minuten das nächste Glas. Sollte man zu viel Wasser auf einmal trinken kann das zur Folge haben, dass die Mineralwerte (Kalium) im Blut zu stark absinken und Schwindelgefühl oder Unwohlsein auftritt.

Falls nach mehreren Stunden Hunger auftritt empfiehlt es sich Nahrungsmittel mit hohem Flüssigkeitsgehalt zu essen. Früchte, vor allem Wassermelonen, Orangen, Mandarinen etc., eignen sich bestens dafür.

Das Grundprinzip beim fasten (sowohl Beginn als auch  Ende) ist recht simpel: Langsam und Schrittweise ist besser als abrupt und plötzlich.

Aus physischer Sicht sollten Belastungen wie Sport und exzessive Bewegung vermieden werden. Dadurch steigt der Flüssigkeitsbedarf stark an und kann das Fasten deutlich erschweren. Natürlich muss man nicht im Bett liegen aber das Ausmaß der Bewegung sollte nicht zu stark ein.

Exzessive Hitze durch Sauna oder Sonnenstrahlen im Sommer sollten entsprechend auch vermieden werden. Das ist aber logisch, denn auch hier steigt der Bedarf an Flüssigkeit stark an. 

 

Studien

Im Bezug auf Trockenfasten und Autophagozytose, dem Kernelement des Trockenfastens gibt es bereits Studien die unglaubliche Ergebnisse zeigten. Das ist insofern wichtig, da es viele gibt die positive Erfahrungen mit Trockenfasten gemacht haben aber aus rechtlicher Sicht nicht darüber sprechen bzw. dies nicht empfehlen dürfen sofern es keine fundierten wissenschaftlichen Ergebnisse hierfür gibt.

Hier einige Studien im Bezug auf Wasser und Trockenfasten welche diese auf wissenschaftlicher Basis getestet und analysiert haben:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2995774/

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5819235/

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3695639/

Dr. Filonov ist ein sehr bekannter russischer Wissenschaftler auf diesem Gebiet und hat schon hunderte Trockenfasts begleitet und dokumentiert. Unter anderem den längsten Trockenfast mit über 18 Tagen Dauer. Er ist mitunter einer der besten wissenschaftlichen Quellen für das Thema Trockenfasten.

 

Trockenfasten Vorteile

Meine Erfahrung

Meine persönliche Erfahrung mit Trockenfasten ist durchaus positiv. Das mag wahrscheinlich daran liegen, dass ich schon seit Jahren Intermittierendes Fasten und auch mehrtägiges Wasserfasten praktiziere und mein Körper des Prozess kennt.

Anfangs war es zwar etwas ungewöhnlich komplett auf Flüssigkeit zu verzichten aber sobald ich es ein paar Mal probiert und die Fastendauer langsam steigerte fühlte ich mich immer wohler dabei. Jedoch endete ich jedes Trockenfasten spätestens nach 24h da ich nie länger als einen Tag oder Wasser auskommen möchte. Immerhin arbeite und trainiere ich fast täglich und da wäre mehrtägiges Trockenfasten eine zu große Belastung aus psychischer aber insbesondere physischer Sicht.

Der primäre Grund aus dem ich es gelegentlich betreibe ist die gesteigerte Fettverbrennung sowie verbesserte Gesundheit im Bezug auf auf das Immunsystem. nach einem Trockenfaste fühle ich mich immer “leaner” und wesentich fitter.

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Clemens

Clemens

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