CBD gegen Krebs und Tumore

Anna Hetz
12. Januar 2019

Einleitung

Die Krebsmedizin ist ein sehr heikles Thema, denn es gibt viele Behandlungsmethoden von denen viele sehr umstritten sind. Angefangen von alternativer Aroma Therapie bis hin zur klassischen Chemotherapie scheiden sich Geister. Das liegt primär daran, dass viele Behandlungsmethoden entweder kaum Wirkung zeigen bzw. die Wissenschaft keine Wirkung nachweisen kann oder die Nebenwirkungen die positiven Aspekte überwiegen (Chemotherapie).

CBD ist wie wir wissen sehr effektiv in der Behandlung von einer Vielzahl von Erkrankungen und das bei nahezu kaum Nebenwirkungen. Mittlerweile wird das Thema CBD immer interessanter, da neueste Studien nachgewiesen haben, dass CBD auch gegen Krebs eingesetzt werden könnte. Das wäre eine unglaubliche, vor allem vergleichsweise kostengünstige Variante im Kampf gegen den Krebs.

Wirkungsweise

CBD Öl oder andere Formen von Cannabidiol die dem Körper zugeführt werden reagieren mit unserem körpereignene Cannabinoid System. Das System besteht grundsätzlich aus zwei Rezeptoren: CB1 und CB2. Ersterer wird unter anderem von THC beeinflusst und hat viele psychoaktive Auswirkungen. CB 2 hingegen wird von CBD beeinflusst und wirkt sich maßgeblich auf unser körpereigenes Immunsystem aus. Somit ist CBD in der Lage indirekt unsere Immunabwehr zu steuern. Darunter fallen zum Beispiel die Sphingoliptide, welche verantwortlich für den Aufbau und Abbau von Zellen. Sie stehen auch im Zusammenhang mit dem Zellstoff Ceramid welcher den geplanten Zelltod hervorholt.

Wenn die Konzentration an Ceramid niedrig ist, dann bedeutet das eine hohe Zellgesundheit. Sofern die Konzentration jedoch hoch ist steht der Zelltod nahe. Dieser geplante Zelltod setzt ein sobald die Zelle von Krankheitserregern befallen wird, außer bei Krebs. Deshalb vermehren sich befallene Zellen sogar weiter. Genau kommen die Cannabinoid Rezeptoren ins Spiel welche die Produktion von Ceramid ankurbeln. Somit sterben die kranken Zellen ab.

Darüber hinaus kann CBD auch die Verbreitung von Tumoren auf neue Blutgefäße verhindern. Es unterbindet auch die Nährstoffversorgung zu bösartigen Zellen und kann den Krebs somit vom Wachstum abhalten.

CBD bekämpft Krebszellen

Schon in den ersten Tierstudien konnte festgestellt werden, dass CBD nachweislich das Wachstum von Leukämie-Zellen, Gebärmutterhals-, Brust- und Prostatakrebszellen hemmen kann. In Laborversuchen konnten ebenfalls positive Ergebnisse erzielt werden als man Krebszellen isoliert mit CBD behandelt und erfolgreich bekämpfen konnte.

Eine Studie von 2018 untersuchte die Wirkung von synthetischem CBD bei Krebspatienten. Die Forscher werteten hierfür 119 Fälle von Krebspatienten, die CBD als Therapie einsetzten, aus. Viele von ihnen hatten bereits Metastasen. 28 davon setzten CBD als Einzeltherapie ein. Die Patienten erhielten eine 5 %-ige ölige Cannabidiollösung. Ein Tropfen dieser Lösung enthält 1 mg CBD. Die normale Dosierung betrug während der Studienzeit zweimal täglich 10 mg CBD. Bei schweren Fällen wurde diese auf zweimal 30 mg CBD gesteigert. Die Patienten nahmen CBD mindestens ein halbes Jahr ein, die meisten länger. Bei einzelnen Patienten kam es während der Therapie mit Cannabidiol zu beachtlichen Ergebnissen.

34 weiteren Krebspatienten wurden pro Tag 0,1 mg Cannabinoide verabreicht von denen insgesamt 16 Patienten ihr Gewicht steigern konnten.

Von 18 teilnehmenden Krebspatienten, die 2,5 mg CBD-Öl pro Tag bekamen, hatten 13 mehr Appetit als vorher.

Krebserkrankte haben häufig Angstzustände, Depressionen und schlafen schlecht Auch hier gibt es Hilfe, denn CBD erhöhet den Glutamat- und Serotoninspiegel, was für eine positivere Grundstimmung sorgt. Laut einer Studie können hier 30 mg pro Tag gegen Angstzustände und Beklemmung Abhilfe schaffen.

CBD hemmt Tumorwachstum

Obwohl es bisher nur wenige langfristige und aussagekräftige Studien bei Menschen gibt sind die Tierstudien durchaus vielversprechend.

Weitere Studien sind deshalb notwendig um klare und fundierte Aussagen treffen zu können. Aber hier die wichtigsten und interessantesten Studien im Überblick: Eine Gruppe aus spanischen Forscher wollte herausfinden ob bereits bestehende Tumore mit CBD behandelt werden könnte. Hierzu wurde 45 Ratten ein Hirntumor versetzt der als unheilbar gilt und schnell zum Tod führt. Diese Ratten wurden dann in drei Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe bekam natürliche Cannabiswirkstoffe, die zweite künstliches Cannabinoid und die dritte nichts.

krebszellen

Das Ergebnis: Die unbehandelten Ratten starben schnell während es bei 33% der Ratten die Cannabinoide verabreicht bekamen zu kompletten Ausheilung kam. Der Tumor war somit komplett verschwunden. Danach verabreichten die Forscher CBD an Menschen mit unheilbaren Hirn Tumoren, bei denen konventionelle Methoden bereits versagt haben. Sie lebten vergleichsweise 6-12 Monate länger als jene ohne CBD:

Cannabidiol eignet sich für die Therapie von Patienten mit Brustkrebs oder Glioblastomen.Kaum Nebenwirkungen

Ein wichtiger Aspekt in der Behandlung von Erkrankungen ist einerseits die Wirksamkeit der Methode aber andererseits die potentiellen Nebenwirkungen die diese birgt. Bei CBD gibt es glücklicherweise kaum Nebenwirkungen. Nur in äußerst seltenen Fällen kann es eventuellen Nebenwirkungen kommen (meist Übelkeit oder Magenverstimmung bei falscher Dosierung).

Tendenziell hemmt CBD auch das Hungergefühl weshalb man in gewissen Situationen (bei Untergewicht) die Anwendung abwegen sollte.

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CBD lindert Symptome von Chemotherapie

Wer sich für die konventionelle Behandlung von Krebs in Form von Chemotherapie entscheidet, hat meistens mit Nebenwirkungen in unterschiedlichster Form zu kämpfen. CBD kann deshalb bei Chemotherapie unterstützend wirken und den negativen Nebenwirkungen entgegen wirken.
Bei einer Studie erhielten Patienten mit einem Hirntumor zusätzlich zur Chemotherapie CBD und THC. Die Überlebensrate konnte deutlich verbessert werden.

Gegen Übelkeit

Cannabidiol kann bei Übelkeit und Erbrechen hilfreich sein. Gerade während der Chemotherapie.

Bei Mundschleimhaut-Entzündung 

Strahlen- oder Chemotherapien können die Schleimhaut im Mund schädigen. In der Folge kann es zu schmerzhaften Entzündungen kommen, bei denen die natürliche Mundflora (Bakterien) eine Rolle spielt. Cannabidiol lindert bei Mundschleimhaut-Entzündung die Schmerzen und die Entzündung an sich.

Lindert Schmerzen

Da die Chemotherapie eine sehr aggressive Behandlungsmethode ist können Schmerzen im gesamten Körper auftreten. CBD diese Schmerzen bis zu einem gewissen Grad lindern und das Wohlbefinden des Patienten steigern.

Bekämpft Schlaflosigkeit

Oftmals haben Krebspatienten während der Chemotherapie mit Schlaflosigkeit Probleme. Wie schon unserem Artikel “CBD verbessert Schlaf” beschrieben kann CBD die Schlafqualität deutlich verbessern. Schlaf ist ein wichtiger Aspekt des Heilungsprozesses und sollte deshalb viel Beachtung geschenkt werden.

Produktempfehlung

Unsere Produktempfehlung liegt wieder ganz klar bei Alpex – Med, einem Premium CBD Öl in Bio Qualität.

Da CBD zur Linderung von Beschwerden bzw. zur Heilung von Krankheiten eingesetzt wird ist es wichtig auf hohe Qualität zu achten. Je besser das Öl desto höher die Wirkung.

Wie schon in unserem Artikel “CBD Einnahme & Dosierung” legen wir Ihnen nahe die Dosierung selbst zu bestimmen und auf Ihre Bedürfnisse abzustimmen.

natura med cbd öl

Zusammenfassung

Die bisherige wissenschaftliche Lage ist äußert vielversprechend und in den nächsten Jahren werden noch einige große Studien zum Thema Krebs in CBD veröffentlich werden. Wir dürfen gespannt sein was in naher Zukunft noch alles herausgefunden wird und wie CBD gegen Krebs und Tumore wirkt.

Fakt ist: Das was wir bisher wissen ist äußerst positiv und schafft große Erwartungen für die Zukunft. Im Mittelpunkt steht natürlich immer der Patient und angesichts der geringen Nebenwirkungen von CBD macht es Sinn darauf zurück zu greifen. Immerhin kann man die potentiellen positiven Eigenschaften den nahezu nicht vorhanden Nebenwirkungen gegenüberstellen und für sich selbst entscheiden ob es Sinn macht. Diese Entscheidung muss auf individueller Ebene getroffen werden und wir dürfen hier auch keine klare Empfehlung bzw. Therapie vorschlagen sondern nur objektiv die Fakten darlegen.

Studien

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Anna Hetz

Anna Hetz

Hey, mein Name ist Anna und als zertifizierte Fitness Trainerin habe ich in den letzten Jahren dutzenden Menschen mit der richtigen Ernährung und Training zu einem besseren Körper verholfen. Aktuell teile ich mein Wissen auf You Optimized und bei Fragen könnt ihr euch jederzeit gerne melden.
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